
Bähndler-Rövü Nr. 86 | Dezember 2017
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Liebe Mitarbeiterinnen,
liebe Mitarbeiter
Der Start ins 2017 war anders als die Jahres
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wechsel zuvor. Nach sieben Jahren konnten
wir erstmals nicht auf ein Rekordergebnis
aufbauen.
Werden wir nach einem Dämpfer im 2016
wieder ans absolute Rekordjahr anknüpfen
können? Werden erneute Terroranschläge in
Europa auch im 2017 asiatische Gäste von
Reisen zu uns abhalten? Schaffen wir es, die
Negativspirale beim Wintersport zu durchbre
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chen?
Das alles waren Fragen, welche wir zu Beginn
des Geschäftsjahrs 2017 mit im Gepäck hat
-
ten. Die Antworten darauf wusste niemand.
Das Jahr würde sie mit den Monaten von selbst
liefern – so viel war gewiss.
Wir wären aber nicht die Jungfraubahnen,
wenn wir unseren Erfolg einfach dem Schicksal
oder externen Einflüssen überlassen würden.
Dass wir bereits nach dem ersten Quartal auf
einen erfolgreichen Start ins 2017 zurückbli
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cken konnten, ist allen voran dem enormen
Einsatz von Ihnen – liebe Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter – zu verdanken. Die negativen
Auswirkungen der Terroranschläge auf das
Reiseverhalten unserer Gäste gingen glückli
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cherweise spürbar zurück. Unsere noch inten
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sivere Marktbearbeitung mit viel persönlichem
Einsatz, insbesondere in den asiatischen, aber
auch in anderen Ländern der Welt, zahlte sich
aus. Wir durften ein Halbjahresergebnis kom
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munizieren, welches sogar das bisherige Re
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kordjahr 2015 übertraf. Gleichzeitig konnten
wir dank der getätigten Investitionen in die
Qualität eine gestiegene Gästezufriedenheit
feststellen. Mehr und gleichzeitig zufriedenere
Kunden – das ist nur möglich, wenn ein Team
zusammensteht für ein gemeinsames Ziel:
Genau das haben wir geschafft. Ich bin stolz
auf Sie.
Leider konnten wir die Trendwende beim Win-
tersport nicht herbeiführen. Die schwierigen
Umstände zeigten einmal mehr deutlich auf,
wie zwingend wir die V-Bahn brauchen. Ich bin
überzeugt, dass wir durch die rasche Erschlies-
sung, die Anlagen von modernstem Standard
und den Terminal mit direktem öV-Anschluss
mit unserer Skiregion wieder zu den Top-Des
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tinationen im internationalen Wettbewerb
aufschliessen können. Umso erfreulicher ist es,
dass wir bei der Planung des Generationen
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projekts einen wichtigen Schritt vorangekom
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men sind. Die Linienführung des Eiger-Express
wurde nochmals optimiert, mit zahlreichen
Einsprechern konnte eine Einigung erzielt
werden. Besonders viel bedeutet mir, dass wir
eine für beide Seiten akzeptable Lösung mit
der Scheidegg Hotels AG finden konnten und
in Zukunft die Kleine Scheidegg als attraktives
Tourismusziel in den Alpen weiterentwickeln
werden. Die Chancen stehen gut, dass wir im
Frühsommer 2018 mit dem Bau der V-Bahn
beginnen können. Die Bauphase wird viele
Ressourcen binden und Höchstleistungen von
uns allen erfordern. Ich bin überzeugt, dass
wir dieses Ziel gemeinsam erfolgreich meistern
werden.
Zugegeben, ich kann es kaum erwarten, das
Generationenprojekt in den kommenden Jah
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ren zusammen mit Ihnen allen umzusetzen.
Beim Blick ins bevorstehende Jahr freue ich
mich aber auch auf zwei Jubiläen: Die WAB
und die Schynige Platte-Bahn werden beide
125 Jahre alt. Mit gemeinsamen Aktionen und
attraktiven Angeboten werden wir die beiden
«Geburtstagskinder» mit unseren Gästen fei
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ern. Daneben werden wir in Gipfelattraktionen
auf unseren Erlebnisbergen und weiter in die
Qualität unserer Dienstleistungen investieren.
Nach der Wiedereröffnung des Restaurants
Bahnhof Kleine Scheidegg unter der Leitung
der Jungfraubahnen vor wenigen Wochen steht
im Oktober 2018 bereits ein weiterer Ausbau
der Gastronomie an, dies mit der Übernahme
der Gastro-Betriebe auf dem Jungfraujoch
und am Eigergletscher. Damit realisieren wir
einen wichtigen Schritt unserer Strategie, die
Jungfraubahn-Gruppe mittelfristig zu einem
integrierten Freizeit- und Serviceunternehmen
weiterzuentwickeln.
Die Projekte im kommenden Jahr sind vielsei
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tig, ebenso gross sind die Herausforderungen.
Insbesondere gegen die ruinöse Preispolitik
von zahlreichen Ausflugszielen gilt es anzu
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kämpfen und unsere Marke Top of Europe im
hart umkämpften Umfeld weiter zu stärken. Ich
freue mich auf ein spannendes 2018 mit Ihnen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne
Sie wäre der Erfolg der Jungfraubahnen nicht
möglich. Für Ihre Loyalität und Ihren Einsatz
danke ich Ihnen ganz herzlich.
Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien
besinnliche und genussvolle Festtage. Hoffen
wir, dass wir auf einer dicken Decke Neuschnee
ins 2018 rutschen werden. In diesem Sinne:
Ein Hoch auf einen schneereichen und erfolg
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reichen Start ins neue Jahr!
Editorial
Urs Kessler
Direktor Jungfraubahnen
Die Projekte
im kommenden Jahr
sind vielseitig,
ebenso gross sind die
Herausforderungen.
Wir wären aber nicht
die Jungfraubahnen,
wenn wir unseren
Erfolg einfach
dem Schicksal oder
externen Einflüssen
überlassen würden.
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Bähndler-Rövü Nr. 86 | Dezember 2017